Freitag, 2. November 2007
Jack Daniel's Distillery
Wie versprochen folgt noch der Eintrag zur Jack Daniel's Distillery. Vor zwei Wochen waren wir im Wunderschönen Lynchburg (1 Stunde südlich von Nashville) und haben uns eine der weltbekanntesten Distillerien angeschaut.
Wir...



...sind erstmal ca. 4 Stunden von Knoxville aus durchs schöne Hinterland Tennessees gefahren.
Immerhin war dann die Tour durch die Jack Daniel's Dist. kostenlos und die lange Fahrt hat sich meiner Meinung nach wirklich gelohnt. Wir hatten einen Guide, der (trotz, dass er die Führung wohl fünf mal am Tag macht) die Führung witzig gestaltete.



Wir wurden durch die einzelnen Stationen des Distillerie-Prozesses geführt. Von der Kohleherstellung, über den Maischemischprozess bis hin zur Abfüllung und Lagerung. Da die Distillery in einem Dry County liegt, wurde man nicht verköstigt, nur Schnüffeln war erlaubt.



Im nächsten Bild sieht man unseren Guide vor der Wasserquelle, deren Wasser für die Herstellung des Whiskeys genutzt wird. Es ist sehr arm an Eisen (glaub ich) und deswegen besonders gut geeignet!?!!?!



Und weiter unten pieseln dann noch die Enten rein, was dem Whiskey seine schöne bernstein-Farbe verleiht.



Zum Ende sind wir dann noch durch die Heiligen Hallen gelaufen. Ein wahrer Himmel für jeden der Jack Daniels Whiskey mag.



Zum Abschluss der Führung gab es dann noch kostenlose authentische Southern Lemonade for free.

Wir sind dann noch zweihundert Meter nach Lynchburg gelaufen und haben in eines der kleinen Restaurants gegessen. Lynchburg hat mich wegen der Größe des Dorfes und auch der schönen Lage (mitten zwischen Wald und Wiesen) doch sehr an Römershofen erinnert :-) Ich habe auch die ganze Zeit gewartet, dass über diesen kleinen idyllischen Marktplatz jeden Augenblick ein knalloranger General Lee mit quietschenden Reifen angeschossen kommt (--> Dukes of Hazard) Aberdem war leider nicht so :-)



Auf dem Rückweg sind wir bei Chattanooga vorbeigekommen und sind nochmal auf den Look-out Mountain hochgefahren, da die anderen diesen noch nicht gesehen haben.



Wiedermal ging ein schöner Ausflug viel zu schnell vorbei.

Viele Grüße aus dem nun auch schon herbstlichen (aber immernoch 20°C warmen) Knoxville.

Am Wochenende heisst es wieder: It's football time in Tennessee. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Wochenende :-)


Sven

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Montag, 29. Oktober 2007
Not done yet!
Heute mal ein kurzer Eintrag um Euch auf dem Laufenden zu halten.
Meine Abteilung hat mir angeboten noch ein wenig länger zu bleiben, da sie mich (man höre und staune!!!!) gut gebrauchen kann. Da es mir hier ja nicht gerade schlecht geht, habe ich mich nach einer Woche Bedenkzeit dafür entschieden noch den November dranzuhängen. Das Interessante ist auch, dass im November viele Teile, die ich mit-/designt habe eintreffen und verbaut werden. D.h. ich bekomme 1 zu 1 mit, was für nen bullshit ich zamkonstruiert hab :-) Es werden drei Prototypen-Scanner zusammengebaut, und ich werde dabei helfen, dann auch die Teile die es nötig haben zu optimieren.
Was natürlich auch bei meiner Entscheidung länger zu bleiben mitgespielt hat, wäre:

- die Football-Season geht hier in Tennessee noch bis Ende November!

- selbst heute bin ich in kurzer Hose und T-Shirt biken gewesen (ok, mit Funtionsshirt unterm T-Shirt)

- die Gegend hier gefällt mir sehr gut und es ist eine wahre Pracht die vielen bunten Bäume hier zu sehen.

- ich werde meine DA dann erst im Januar anfangen und muss mir somit nicht mehr den Stress vor Weihnachten geben. (wäre ich Anfang November zurück gekommen, hätte ich ja schon im Dezember anfangen können, aber wir alle wissen ja wie das so vor Weihnachten abläuft....)

Alles in allem, dachte ich mir, dass ich wohl nicht mehr so schnell die Chance bekommen werde so sorgenfrei in den USA zu "arbeiten"/leben (Auto, Wohnung, Gehalt).

Nichtsdestotrotz, freue ich mich natürlich schon sehr Euch alle bald wieder zu sehen! Und auf's Kochen mit der alten Kochtruppe, über Break.com lachen mit Tobi, aufs Billard spielen mit Münchi, aufs Biken mit Maxxi, aufs Biken mit Fred und Co., auf die gute Mensa-Essen-gehen-Truppe, auf die Feuerzangenbowle im Hörsaal, aufs Glühweinfest im Hawo, auf Suhsi in der Mädels-WG, aufs Pokern in der Chaos-WG, aufs Filme/Southpark schauen mit Andre, auf meinen ersten Kirchenbesuch mit unserem neuen Pastor Sebastian (das muss jetzt keiner verstehen), aufs Weinhachtsmarkt besuchen mit Karina, aufs Pizzaseminar mit Jürgen/Martin/Sebastian, aufs .....................

Für alle die die Stunden zählen :-) : Mein Flieger wird am 4. Dezember um 9:05 Uhr in Nürnberg landen.

In Kürze folgt (wenn ich mal wieder Muse zum schreiben finde):

- Jack Daniel's Distillery Besuch in Lynchburg, Tennessee
- Biken in Chattanooga

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Mittwoch, 10. Oktober 2007
The Sunshine-State
Es musste ja mal soweit kommen!
Nach ca. drei Monaten und viel Spaß musste ich meinen 6-Zylinder Chevy zum Service abgeben. Ich hätte mich ja eigentlich nicht gemeldet, aber da ich mit meiner Schwester und ihren Freund einen Trip von Knoxville nach Florida plante und da hier bei fast allen Autos nach so ca. 3.000 Meilen ein Ölwechsel gemacht werden muss, hab ich ihn leider abgeben müssen. :-(



Habe dann wieder den gleichen in Gold bekommen. Nur hatte dieser leider nur einen Vierzylinder, was aber ganz gut war, da wir somit für den Florida-Trip weniger Sprit brauchten.
Da wir ca. 3.000 Meilen nach/in und um Florida gefahren sind, hab ich ihn schon wieder abgegeben und fahre mittlerweile ne Reisschüssel. Einen Toyota Camry. Aber nen geschenkten Gaul schaut man net nein Maul.

Soviel mal zum Mietwagen-Verschleiss.


Zurück zum Florida Trip:
Als erste Station haben wir Orlando angesteuert. Da wir dort Freitag nachmittags erst ankamne, haben wir den Tag bei nen guten Abendessen und einer MinigolfRunde ausklingen lassen.



Aber es war kein gewöhnlicher MiniGolf Parcour.



Man konnte für n paar Dollar Kroko-Futter kaufen, und die Alligatoren sowie Krokodile füttern.



Die waren teilweise ganz schön flink die Viecher. Leider hat mein Akku versagt und die meisten Fotos sind auf der Kamera vom Mathias.

Am nächsten Tag haben wir dann Seaworld besucht. Diese ganzen Vergnügungsparks in der Orlando-Gegend sind recht kostspielig. Disney World hat z.B. vier Bereiche, die JEWEILS 55$ Eintritt kosten.
Aber Seaworld ist ein echt sehenswerter Park. Es gab coole Delphinshows, zwei Achterbahnen, und viele Tiere hinter Glasscheiben.

Die größte Attraktion ist jedoch Shamu. Ein riesen Killerwal.



Auf dem nächsten Bild sieht man, wie der Wal den Typen mit seiner Schnauze in die Luft katapultiert hat (Hoffe man erkennt es).



Hier auch nochmal ein kurzes Video:

http://img532.imageshack.us/my.php?image=mvi7253dr0.flv

Die anderen Videos sind leider ein wenig zu groß zum Uploaden.

Wenn Shamu nicht gerade auftritt, dümpelt er in einem Becken rum wie man auf dem nächsten Bild erkennen kann.



Meine Schwester hat dann eine Runde Delphinfutter spendiert und jeder von uns hatte das Vergnügen nen Delphin zu füttern und auch zu streicheln. Das hat echt Spaß gemacht!



ih ih ih ih ih ih ih :-)



Nach einem guten Frühstück bei Cracker Barrel, eines der besten Southern Food Restaurants...



... ging es dann am nächsten Tag in die Everglades.



Nach wenigen Metern auf einen der ersten Wanderwege, haben wir auch schon gleich unser erstes großes Krokodil gesehen. Leider war es etwas dösig. Mathias wollte es ein wenig mit ner Holzlatte anstochern, zum Glück konnten meine Schwester und ich ihn noch abhalten.



Insgesamt haben wir so vier Krokos und Alligatoren gesehen.



Am Abend sind wir nochmal über den Ocean Drive bei Nacht geschlendert. Hier gibt es an den Parkuhren sogar Schlitze fuer die Kreditkarte!! Das PArken war aber mit einem Dollar pro Stunde dann doch nicht so teuer wie zuerst gedacht.



Am nächsten Morgen ging es dann drei Stunden Richtung Süden, nach Key West.
Ganz Tourimaessig haben wir natuerlich Bilder mit uns vom Southermost Point gemacht.



Ich glaube das war das erste Mal fuer mich, dass ich an einem Palmenstrand lag!



Am naechsten Tag hab ich dann meine Schwester und Mathias zum Flughafen gefahren. Ich bin dann nochmal in eine Outlet-Mall, was sich garnicht rentiert hat. Den restlichen Tag habe ihc dann mit Faulenzen am Strand von Miami Beach verbracht.



Der Strand war echt herrlich. Nur 200 Meter vom Ocean Drive entfernt.



Miami selbst ist keine wirklich schoene Stadt (vielleicht waren wir auch einfach nur in den falschen Ecken), aber der Strand ist herrlich!!



Ich bin dann noch am selben Tag die Heimreise angetreten, da fuer die naechsten Tage recht stuermisches Wetter gemeldet war.


Schoene Gruesse in die Heimat.
Sven

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Wrong turn - oder: Verloren in den Wäldern North Carolinas
Hey Leute,

lange ist's her seit dem letzten Eintrag. Hab wieder viel erlebt. Vorvorletztes Wochenende war ich am Samstag natürlich wieder im Neyland Stadion und habe mit 104.000 anderen Tennessianer die Volunteers angefeuert. Die Karten hab ich diesmal für Lau bekommen. Ich habe ja mal geschrieben, dass ich beim ersten Spiel zwei Vols-Begeisterte kennengelernt hab. Einer der beiden hat mich zum Tailgaten (Party vor dem Spiel) eingeladen und hat mir und zwei anderen von Siemens Karten for free gegeben. Die Karten wären zwar eh nicht teuer gewesen, aber immerhin eine nette Geste.



Es gab lecker HotDogs, Salate und Soda. Und ich habe endlich mal echten Moonshine probiert. Schmeckt eigentlich genauso wie normaler Schnaps bei uns. Also nicht wirklich mein Geschmack. Um 19 Uhr ging's dann ins Stadion. Ich werde diesen Anblick vermissen:



Wir haben Arkansas geschlagen, aber leider nicht vernichtend wie erwartet.

Am Sonntag stand dann wieder mal Biken in North Carolina auf dem Plan. Nachdem ich die Woche zuvor bei Tsali in NC war, wollte ich dieses mal den Bent Creek (der beste Trail in ganz NC laut singletracks.com) fahren. Auf der Suche nach dem Trail bin ich den Blue Ridge Parkway gefahren und hatte wieder eine schöne Aussicht auf die Wälder North Carolinas.



Schaut schon ein wenig wie im Film "Wrong Turn" aus. Aber da hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Naja, ich habe jedenfalls den Parkplatz gefunden und auch das Schild, das mir den Eingang zum Bent Creek Trail zeigte.



Mit Foto, Gatorade und frischen Waden hab ich mich gleich in den Trail gestürzt. Der Anfang war wegen den vielen Wurzelpassagen und Steingärten trotz Vollfederung etwas ruppig.
Nach ein paar Meilen ging es dann auch schon Richtung abwärts mit großen Steinstufen, Baumstämmen die quer übern Weg lagen und Spitzkehren bei denen man das Hinterrad versetzen musste um die Kurve zu schaffen.
Nach 30 Minuten Downhill, heissgelaufenen Bremsscheiben und zwei fast-über-den-Lenker-in-die Büsche-abgeflogen-Momente, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass ich die ganze Zeit auf einem Wanderweg unterwegs war.



Weit und breit waren keine weiteren Schilder zu sehen und die anderen Wege brachten mich auch nicht zum gewünschten Trail. Also hiess es die eben vernichteten Höhenmeter wieder erklimmen. Am Anfang des Trails wieder angekommen versuchte ich auf dem Parkplatz nach weiteren Schildern Ausschau zu halten. Als ich dann jedoch sehr viele Autos sah, in denen jeweils nur ein Mann sass, und als diese dann auch noch zeitversetzt einzeln im Wald verschwanden, entschied ich mich sehr schnell dafür woanders weiterzuradeln. Nach ca. einer Minute war das Rad im Kofferaum und das Gaspedal auf Anschlag.

Ich habe dann doch noch einen ganz netten Weg gefunden, der einen kleinen See umrundete. Hier waren auch sehr viele Familien unterwegs, was mir doch sehr viel besser gefiel.



Leider hatte ich schon zu viel Zeit auf der Suche nach Bent Creek veloren, sodass ich hier nur noch ne Stunde gemütlich geradelt bin.

Stay tuned für den Florida-Report.

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Mittwoch, 26. September 2007
Kurzer Eintrag
Hey,
hab gerade rausgefunden, wie man Videos online stellt.

Hier mal ein Link zum Blueridge Parkway in NC, den ich letzten Sonntag auf der Suche nach dem Heiligen Trail gefahren bin. Ich hoffe man erkennt was von der schönen Aussicht. Die Qualität ist nicht die Beste.

http://img531.imageshack.us/my.php?image=mvi7004la5.flv


Brooklyn Bridge in NYC:
http://img532.imageshack.us/my.php?image=mvi6248mg6.flv


V6-Chevy-Power (haw, haw, haw):
http://img532.imageshack.us/my.php?image=mvi3991xz4.flv


New York Times Square:
http://img532.imageshack.us/my.php?image=mvi6457nj2.flv


Ich weiss, Qualität ist nicht so toll, aber ist mal was anderes als nur Bilder.

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Dienstag, 25. September 2007
Ich und mein Chevy!
Wenn's interessiert, der kann hier mal zwei Bilder von mir und meinem Schlitten auf dem "Highway 129" bzw. "Alcoa Highway" bzw. "Tail of the Dragon" sehen.
Und nein, ich bin nicht geblitzt worden. Auf diesem Highway stehen immer Fotografen, die Bilder machen, online stellen und für ein paar Dollar verkaufen.

http://www.photoreflect.com/pr3/OrderPage.aspx?pi=04RK00K4000020&po=20&c=

http://www.photoreflect.com/pr3/OrderPage.aspx?pi=04RK00K4000021&po=21&c=

Ein Wunder, dass der Typ mich überhaupt erwischt hat, so schnell wie ich um die Kurve geschossen bin ;-)

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Dienstag, 18. September 2007
Vom Drachenschwanz und durstigen Pferden!
So, da ich nun wahrscheinlich Euer Interesse geweckt habe, erstmal was anderes.

Am Wochenende war wieder Football angesagt. Wir spielten gegen die Florida Gators, dem Erzfeind! Da das Spiel auswärts war, haben wir es bei John, einem Amerikaner der mit den anderen Deutschen hier zusammenarbeitet, geschaut. Er hat jedoch kein gewöhnliches Haus oder Apartment, sondern eher eine Garage in der er lebt.



Das Wohnzimmer ist gleich neben den Autos und Motorrädern. Zum Glück ist es hier ziemlich lange warm. Ansonsten wären die Heizkosten nicht ganz ohne.



Auch die Küche ist gleich nebenan! Es wurden footballtypisch kleine Snacks serviert.



Leider haben die Vols gegen den Erzfeind 20 zu 59 (!!!) verloren. Letztes Jahr war's nur 20 zu 21.Das nächste Spiel wird hoffentlich wieder besser.

Beim Footballabend hab ich mich mit einem Motorradverrückten unterhalten und er hat mir empfohlen, dass ich mal den Tail of the Dragon fahren soll. Das ist eine der berühmtesten Strassen der USA und sie ist gleich hier ums Eck (ca. 45 Min.). Was sie so besonders macht? 311 Kurven auf 11 Meilen. Oder: Im Schnitt jedesmal nach 56 Metern eine Kurve!! Wahnsinn (www.us129photos.com).
Ich habe zum Glück noch meinen 200PS 6-Zylinder Chevy. Nach den ersten paar Kurven merkte ich schnell dass die Automatik viel zu viel im dritten Gang äusserst untertourig rumzuckelt. Also, Schalthebel auf den zweiten Gang (Man kann bei Automatik den ersten und zweiten Gang vorwählen und der Automatik somit befehlen nicht mehr zu schalten, sondern im gewählten Gang zu bleiben), und schon ging es gleich viel zackiger aus der Kurve raus. Diese viele Gas-Bremsen-Gas-Bremsen-Gas-Gas-Gas-Bremsen hat natürlich die Pferde durstig werden lassen. Aber es war definitiv spaßig. Ab und an hat ein Polizeiauto am Streckenrand an das 30 mph Tempolimit erinnert, welches die Motorradfahrer jedoch nur müde lächeln lies. Die waren mal echt völlig bescheuert. Die sind im Hang-off-Style durch die Kurven geschossen. D.h. Arsch von der Sitzbank und das kurveninnere Knie über'n Asphalt schleifen lassen. Wer schonmal ein GrandPrix Motorradrennen gesehen hat, weiss was ich mein. Und die sind hier auf ner landstrassenähnlichen Piste in diesem Stil um 90 Grad Kehren geschossen. Abartig!!
Da diese Strecke im Süden der Smoky Mountains entlangführt und eine direkt nach North Carolina bringt, hab ich sicherheitshalber mal das Rad in den Kofferraum geschmissen.



Es hat sich auch sehr rentiert. Ich bin bei Tsali die Left Loop gefahren. Habe unterwegs an der Strasse nen BikeShop gesehen und hab dort gefragt wo man denn gut fahren kann. Dieser hat mir eben die Left Loop bei Tsali empfohlen, da es nach Ashville (ein anderes Bike-Mekka in NC) noch über zwei Stunden gewesen wäre und es schon zwei nachmittags war. Tsali ist ein klasse Gebiet für Bike Rider und Horseback Rider. Es gibt insgesamt vier größere Loops. Es sind immer zwei für Pferde und zwei für Biker (im täglichen Wechsel) geöffnet. Die Gebühr (die auf reines Vertrauen beruht, d.h. es gibt kein Kassenhäuschen) beträgt 2 Dollar für einen Tag. Hab ich natürlich brav bezahlt und wurde mit einer taumhaften Tour belohnt. Und anscheinend wird von diesem Geld auch ein Putztrupp bezahlt. Habe nämlich nicht einen einzigen Pferdeapfel auf der Strecke gesehen.



Die Strecke wechselte von schönen Wegen am Ufer entlang mit Abgrund in die Tiefe (Abstürzen wäre schmerzhaft bis tödlich gewesen)....





... bis zu tief in den Wald eindringenden Trails mit Brücken und Wasserdurchfahrten. Einfach traumhaft!



Daheim angekommen hab ich auf singletracks.com gesehen, dass die Left Loop die zweitbeste Strecke in ganz North Carolina sein soll! Und es ist laut singletrack.com Besuchern der 17. beste Trail der gesamten USA. Was ein Zufall, dass die genau an dem Tag offen war als ich dort war. Das Glück ist eben mit den Dummen :-)

Nicht nur per Bike oder per Pferd ist NC ein traumhafter Staat. Auch mit dem Auto kann man die sehr schöne Gegend erleben. Einfach auf einen der zahlreichen Highways abbiegen und die Aussicht geniessen.
Überall am Strassenrand gibt es auch Scenic View Points, an denen man die schöne Aussicht auf die Smokies geniessen kann. Bin natürlich an dem ein und anderen angehalten und habe diese genossen. Hab somit allein am Sonntag 420 Kilometer auf den Tacho gefahren.



Alles in allem war es wieder mal ein super Wochenende im Herzen des Südens. Ich werde nächsten Sonntag definitiv nochmal North Carolina auschecken und mal die Trails um Asheville anschauen. Eventuell werden mich zwei Arbeitskollegen (Brad und Logan), mit denen ich schön öfters Biken war, begleiten.

Bericht wird folgen.

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Freitag, 14. September 2007
Happy Birthday to me!
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir so nett zum Geburtstag gratuliert haben. Und an alle die es vergessen haben: Fahrt zur Hölle :-)
Nein, quatsch. Bin niemanden böse, da ich ja selbst gerne mal die Geburtstage der besten Freunde vergesse, gell Münchi ;-)
Es hat sehr viel Spaß gemacht mit der Bruck-WG zu videofonieren. Gepriesen sei die Technik!

Da mir ja keiner von Euch ein Päckchen geschickt hat (bis auf das von meinen Eltern, auf das ich jedoch noch warte), hab ich mir selbst ein Päckchen schicken lassen.



Eine neue Gabel fürs Fahrrad. Ok, ich weiss. Es wird langsam ein wenig verrückt, aber die andere Gabel ist schon kaputt. Sie macht seltsame Geräusche und verliert Federweg. Ist anscheinend etwas empfindlich, da es eine Luftfedergabel ist. Bin deswegen nun auf Stahlfeder umgestiegen. Ist zwar n halbes Kilo schwerer, aber dafür auch robuster. Und das beste ist, wenn ich meine Gabel aus meinem Rad in Deutschland zum momentanen Gebrauchtpreis verkaufe, hat mich die neue Gabel hier gerade mal 100 Euro gekostet. Die andere schicke ich hier zum Service, was aber ca. 4 Wochen dauert. Und 4 Wochen ohne Bike ist unmöglich.



Hoffe mal, dass die morgen im Fahrradladen Zeit haben den Schaft zu kürzen und eine Kralle einzupressen, damit ich sie gleich am Wochenende ausprobieren kann. Es gibt nichts schlimmeres als neue Teile fürs Rad zu haben und sie nicht gleich ausprobieren zu können. Aber wem erzähl ich's, ihr kennt das Problem :-)

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Mittwoch, 12. September 2007
Go Vols!
Am Samstag war es endlich soweit. Ich war mit zwei Deutschen von Siemens bei meinem ersten Tennessee Volunteers Football Spiel. Volunteers ist der Name der Mannschaft. Kurz: Vols! Es ist zwar nur College-Football, aber es wird hier in Tennessee höher gehandelt als professionelles Football (Tennessee Titans). Das Stadion ist auch das drittgrößte der gesamten USA. Es war mit 106.000 Leuten (1.000 weniger als reinpassen) gut gefüllt. Es ist einfach wahnsinn wenn die ganze Meute "Rocky Top" (die Nationalhymne Tennessees) singt. Die Teamfarben sind Orange und Weiss, wie auf den nächsten Bildern leicht zu erkennen ist.



Ich habe mich natürlich dementsprechend angepasst.



Auch die Choreographie hat gestimmt.



Als die Truppe dann zum "Power-T" (heisst so) formierte, waren die Fans nicht mehr zu halten. Es war echt ein wahnsinns Erlebnis. Es waren sogar mitten zwischen den Tennessee-Fans auch ein paar Southern Miss Fans (die Gegner). Es blieb aber alles schön friedlich.





Neben mir sassen zwei eingefleischte Vol-Fans. Der eine spielte selbst mal für Tennessee und spendet jetzt jährlich so 16.000 $ und der andere war auch nicht weniger verrückt. Beide waren absolut nett und haben mir geholfen so manche Regeln zu verstehen (die Basics kannte ich aber natürlich!). Am Ende des Spiels kam dann das übliche: it was a pleasure... und beide haben mir ihre Karten gegeben und meinten ich soll mich doch mal melden wenn ich wieder in der Gegend bin. Hab ihnen dann glatt am nächsten Tag mal ein paar Bilder aus dem Stadion gemailt. Der eine lud mich dann gleich zu einer Tailgate Party (BBQ vor dem Spiel usw.) in zwei Wochen ein, und meinte, dass er extra Tickets habe und ich doch gerne vorbeikommen soll.
Karten fürs nächste Heimspiel sind also gesichert. Es ist nämlich recht schwer an Karten zu kommen. Und wenn man jetzt noch welche will, sind sie recht teuer!

Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, bei dem ich das nächste Spiel am kommenden Samstag schauen kann. Da spielen wir auswärts gegen Florida, dem Erzfeind!!!
Das muss ich sehen!
GO VOLS!



Nochmal danke an Alle, die mir so nett via VideoSkype gratuliert haben. Hat mich echt riesig gefreut Euch alle zu sehen!

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Dienstag, 11. September 2007
New York City
Hey Leute,

macht Euch auf viele Bilder gefasst. Ich versuche dieses mal so wenig wie möglich zu schreiben und mehr die Bilder sprechen zu lassen.
Freitags Morgen um sechs Uhr eastern time ging der Flieger nach New York City. Dort haben Sebastian (der andere Praktikant hier) und ich seine Freundin aus Deutschland getroffen.
Wir hatten ein schickes Hotel in der Upper West Side (Ecke Broadway, 73rd street; auf halber Höhe des Central Parks). Es hatte pro Person für 4 Nächte 275 $ gekostet (günstig für die Gegend in New York) und war absolut sauber. Ich hatte eine Schlafcouch, die nach etwas Tuning auch absolut bequem war.



Haben uns dann gleich am ersten Tag ne Wochenkarte für die Metro geholt (24 $ und unbegrenztes Fahren).



Teilweise rauschen die Züge ganz schön schnell durch die Stationen (Expresszüge). Auch wenn man sich im Zug befindet hat man manchmal das Gefühl, dass der Zug gleich von den Schienen "hüpft".



Erster Stopp war gleich mal der Times Square (42nd street). Dort haben wir unseren New York Pass abgeholt.Für 65 $ hat man die Schifffahrt zur Freiheitsstatue und Ellis Island (Kennt man aus dem Film "Hitch". Dort wurden die Einwanderer empfangen und registriert), das Ticket zum Rockefeller Center und eine Hop-on-Hop-off Busfahrt durch Manhatten bekommen.



Danach hab ich mir gleich mal einen echten New Yorker HotDog für 2 $ gegönnt. War nicht schlecht, aber auch nicht toll. Was ich eher empfehlen kann sind die Reisgerichte für 4 $ (z.B. mit Hühnchen). Die Buden schauen genauso aus wie die HotDog Buden und stehen auch an jeder Strassenecke, und das Essen ist super.



Am Abend (des ersten Tages/Freitag) waren wir dann noch im Moma (Museum of Modern Art). Freitag abends ist es kostenlos, von daher hat es mich nicht weiter gestört, dass es nicht so der Hammer war. Die einzige Kunst, die ich gesehen hab, war auf der Toilette.



Des ist echt ne Kunst so nen bescheuerten Wasserhahn zu installieren. Der Wasserstrahl läuft ca. einen Zentimeter am hinteren Rand des Beckens vorbei. Ergo, man saut alles mit Wasser voll!!

Nach dem Moma sind wir gleich noch auf's Rockefeller Center hoch und haben New York bei Nacht genossen.
(Sven's New York Tipp: Aufs Rockefeller am Abend, da man nicht so lange anstehen muss und das beleuchtete Empire State Building sehen kann)



Das Empire State Building war wegen Labour Day in Rot, Weiss und Blau beleuchtet.



Am nächsten Morgen sind wir gleich recht früh raus um so früh wie möglich am Empire State Building zu sein. Es ist nämlich keine Seltenheit dort bis zu 3 oder 4 Stunden zu warten um nach oben zu kommen. Dank meines Stressens und da ich die Karten vorher übers Internet bestellt hab (Sven's New York Tipp Nr. 2) haben wir gerade mal ne halbe Stunde gebraucht um ganz nach oben zu kommen.
Im Hintergrund erkennt man schwach das Chrysler Building. Die zugekniffenen Augen zeugen vom frühen Aufstehen :-)





Ein weiteres witziges "Hochhaus" ist das Flat Iron Building. Es ist direkt am Madison Square Park gelegen.



Später am Samstag Nachmittag sind wir dann ganz in den Süden von Manhattan in den Battery Park und haben uns für die Fähre für die Freiheitsstatue angestellt. Es hat ca. ne Stunde grdauert. Strassenkünstler (Musikanten usw.) haben die Zeit etwas schneller vergehen lassen.



Es ist schon sehr cool die Freiheitsstatue mal in Echt und in Nah ( :-) ) zu sehen.



Vom Boot aus hat man auch einen traumhaften Blick auf die Skyline von Lower Manhattan.





Samstaag Abend haben wir dann in China Town für gerade mal 4 $ gefuttert. Das Essen war echt gut und danach hatten wir auch noch ein gutes chinesisches Eis gegessen.



Sonntag morgen bin ich dann recht früh ( so um halb acht) auf eigene Faust los, da die anderen zwei sich Karten für eine Shakespeare Aufführung im Central Park holen wollten. Da sie aber nicht genau wussten wo und wie wollte ich meine Zeit nicht damit vergeuden durch New York zu irren und Karten für etwas zu besorgen, das mir doch recht am Hintern vorbeigeht (Ihr wisst ja: ich,d er geborene Fabrikarbeiter, desinteressiert an jeglich Kulturkram und so :-) )
Hab mir dann einen guten BananenMuffin und Kakao geholt und hab mich ans Ufer des HudsonRivers gesetzt und die kühle Seeluft am Morgen genossen.

Beim Entlanglaufen der 5th Avenue hab ich dann die größte katholische Kirche (St. Patricks Kirche) der USA gefunden und hab die ersten 15 Minuten der 10-Uhr Zeremonie mitgemacht. Aber das hat dann auch gereicht.





Nur so zwischendurch: Ich berichte nicht von allem was ich gemacht und gesehen habe, da ich sonst noch morgen früh hier schreiben würde und es auch langweilig für Euch werden würde.

Nachdem ich im Trump Tower mein zweites Frühstück gehabt hab, mir den Apple Store auf der 5th Ave angeschaut hab und nochmal über den TimesSquare geschlendert bin, sowie Ground Zero angeschaut habe, bin ich über die Brooklyn Bridge gelaufen. Von dort aus hat man einen klasse Blick auf die Skyline und Brooklyn selbst natürlich.



Abends hab ich mich mit den anderen zwei getroffen und wir waren wieder in China Town Essen!!?

Ich habe dann beschlossen auch die restlichen zwei Tage alleine durch New York zu gehen, da man auf niemanden warten muss.

Montags morgen bin ich dann in den Battery Park und hab mit Blick auf die Freiheitsstatue wieder mein Frühstück genossen.





In der Wall Street war so früh auch nichts los, sodass ich ein gutes Bild von mir allein und dem Bullen bekommen konnte. Ab elf morgens ist dort einiges mehr los.



Ok der Eintrag ist schon lang genug. Ich kürze mal lieber ein bisschen, bevor ich zu viele Leser verlier :-)


Hier bin ich Montag Morgen am Pier mit Blick auf die Brooklyn Bridge kurz bevor ich in die Bodies Ausstellung (sowas wie Körperwelten) gegangen bin.



Auch sehr witzig war der Mc Donalds am Broadway in Lower Manhattan. Dort gab es sogar einen PianoSpieler.



Gegen Nachmittag hab ich mir im Madison Square Park an einem Public Viewing Point das Spiel Haas gegen Blake angeschaut (es waren ja US Open zu der Zeit in NY). Ein richtiger Tenniskrimi (wer's gesehen hat kann's denk ich bestätigen).





Später bin ich mal ein wenig Richtung Harlem, da dort das Cafe von Seinfeld stand. Hab n paar Fotos geknippst ne Pizza besorgt und wieder runter Richtung Downtown.



Abends habich mir dann mein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk beim Apple Store auf der 5th Ave besorgt (ipod-nano).



Noch später am Abend hab ich am Rockefeller Center ein weiteres Tennisspiel angeschaut. (hatte übrigens egal wo ich mich hinsetzte immer recht nette Gesprächspartner. New Yorker sind recht freundlich)





Hier ist nochmal ein Bild vom TimesSquare bei Nacht. Schöne viele bunte Bilder :-)



Dienstag morgen hab ich (natürlich nach einem guten Muffin-Frühstück mit Blick auf die Freiheitsstatue) mir ein Bike ausgeliehen und bin damit für zwei Studen durch den Central Park gedüst. Bin auch mal ausserhalb ein wenig durch die Strassen von New York geradelt. Das hat sooooo viel Spaß gemacht und war definitiv 20 $ wert (20 $ für 2 Stunden radeln. nicht wirklich billig aber es war's echt wert. zu Fuss sieht man keinesfalls so viel vom Central Park) Ich hab den Central Park in ner halben Stunde umrundet und die restlich Zeit bin ich gemütlich durch die Gegend gegondelt.



Das hier ist die berühmte Wiese (sheep meadows), die man immer im Fernsehen sieht, wenn Filmaufnahmen im Central Park gemacht werden.



Das hier ist die Brücke, die man aus Kevin allein zu Hause kennt.



Zum Schluss noch ein dritter Sven's New York Tipp. Man sollte sich unbedingt den Union Square anschauen. Dort ist immer recht viel los (viele junge Leute, bin dort auch mit nen New Yorker Studenten ins Gespräch gekommen) und es gibt ein Kaufhaus (wholes food market) das absolut lecker Essen für Zwischendurch hat.



So. Sorry, dass es am Schluss ein wenig im Schweinsgalopp ging, aber ich muss ins Bett und will Euch nicht zu sehr langweilen!

Morgen folgt dann der Beitrag zu meinem ersten Vols-Football-Spiel.
So stay tuned!

Grüße
Sven

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Dienstag, 28. August 2007
Put on my blue suede shoes...
Anleitung für diesen Blogg-Eintrag:
Zuerst folgenden Link in einem extra Fenster öffnen
( http://www.youtube.com/watch?v=XrT0gAbRqyw ), und warten bis das Video geladen ist. Danach zurück zum Blogg und mit Hintergrund-Musik die Bilder geniessen :-)
Über die Österreicher (die ich über StudiVz kennengelernt habe), haben wir Kontakt zu ein paar Franzosen. Leider sind alle schon gestern abend im Flieger Richtung Heimat, aber letztes Wochenende haben wir mit den beiden Franzmännern nochmal einen kleinen Roadtrip unternommen.
Nach ca. 6 Stunden in Richtung (Wilden) Westen sind wir in der ca. 5 gefährlichsten Stadt der USA angekommen. Memphis! (wer's noch nicht erkannt hat :-) ). Die zwei Franzosen, Sebastian und ich haben uns gleich mal vor dem Mighty Mississippi aufgestellt. Die Brücke im Hintergrund führt von Memphis, Tennessee aus ins Nichts (Arkansas). Wir sind versehentlich auch mal drübergefahren, weil die Strasse plötzlich keine andere Richtung mehr zulies.



Allein auf den Weg Richtung Downtown auf der Union Ave entlang hab ich schon mehr als 4 Polizeiautos gesehen. Unter anderem haben die hier Dodge Chargers und Ford Mustangs als Polizeiautos! Haw, haw, haw :-) Aber die allgemeine Präsenz der Polizei gibt einem ein recht sicheres Gefühl.



Auf der Union Ave ist auch ein Sun Records (ehemalige Plattenfirma). Wie auch schon letzte Woche in Nashville, ist dieser in einen Souvenirshop umgewandelt worden.



Eine weitere Attraktion ist die Beale Street (wenn man genau beim Song hinhört: Then I'm walking in Memphis. Walking with my feet ten feet off of Beale)
Das ist sozusagen die Partymeile von Memphis, mit vielen Bars und Souvenirshops.



Dort sind wir abends auch fort gegangen, und es war die Hölle los. Leider wird man von sehr vielen Typen angelabbert. Zuerst sind sie ganz nett, so wie ahh nicht von hier blabla. und dann fangen sie an: Hey ich bin homeless und helft mir doch ein wenig aus.
Ja genau! Du bist homeless, hast saubere Klamotten an und hältst ein Bier in der Hand! Alles klar. Sind dann einfach immer weitergelaufen.



Ein wenig bedrückend war es aber schon, da ca. 90% der Leute Afroamerikanischer Abstammung waren. Ist vielleicht ein ungerechtfertigtes Gefühl gewesen, aber ich fande es doch schon etwas seltsam so aus der Masse hervorzustechen. Ich bin es ja wegen meines unglaublichen Witzes und Sprüchen, die ihr bestimmt schon alle in Erlangen vermisst, gewohnt mich von der Masse abzuheben ;-) , aber eben nicht wegen der Hautfarbe. Aber wie gesagt. Polizei an allen Ecken, schaffte ein wenig ein sicheres Gefühl. Das Auto stand zum Glück auch nicht zu weit ab vom Schuss. Und das Motel war auch gleich auf der Union Ave, etwas ausserhalb von Downtown.


Was wäre ein Besuch von Memphis, ohne sich Graceland (Villa von Elvis) anzuschauen!!
Ganz Amerika-Typisch war die Führung mit einem Audioheadset, das einem immer sagt wo man was sieht. War echt sehr interessant durch die Räume zu wandeln in denen der King seine Hüften schwingen lies. Leider durfte man nicht mit Blitz fotographieren.



Das wohl Bekannteste von Graceland ist das Wonzimmer von Elvis, das mit 3 Fernsehern ausgestattet war, auf denen 24/7 die 3 wichtigsten Sender liefen.



Im nächsten Bild sieht man ein von Elvis persönlich eingerichtetes Zimmer, den jungle room. Hier hat er wegen der guten Akustik auch zwei seiner Alben aufgenommen.



Der Mann wusste zu arbeiten. Ein Schreibtisch mit eingebauten TV, A-Track und Radio!



Erst eine Woche zuvor war der 30te Todestag von Elvis und sein Grab war mit Kränzen aus ganz USA und Europa geschmückt.



Am Ende der Ausstellung gab es noch die Privatflugzeuge von Elvis zu besichtigen.



In einem der zahlreichen Souvenirshops haben wir auch ein paar nette Elvis-Jacken gefunden. 250$ - ein Schnäppchen!



Auch sehr wahnwitzig war das Billard von Elvis.
Da ist das Billard spielen im Zeil im His doch schon ne ganze Ecke billiger :-) Stimmt's Marcus!?



Abends waren wir wie schon zuvor kurz erwähnt in der Beale Street unterwegs. Solltet ihr jemals nach Memphis kommen (oder vielleicht kennt's ja schon jemand), solltet ihr UNBEDINGT ins Pat O'Brien gehen. Das Essen ist spitze und sehr günstig (10 $ für Burger mit Fritten und Cola). Aber das Beste ist: Es stehen zwei Pianos auf der Bühne und man kann mit ein paar Dollars sich ein Lied wünschen. Ich versteh ja nicht so viel von Musik, aber die Typen waren echt gut. Von Rocky Top (Hymne von Tennessee), über Billy Idol bis hin zu Walking in Memphis war alles dabei. Bei letzerem bekam ich sogar ne Gänsehaut :-) Und als die Hymne von Tennessee gespielt wurde ( www.youtube.com/watch?v=8R0p1uGfnk4 ) brannte das Haus :-) Ich muss ja sagen, dass ich dieser Hymne verfallen bin, und ich kann es kaum warten übernächstes Wochenende sie im Stadion mit 100.000 anderen zu gröhlen :-) (Nicht blenden lassen. die youtube version von rocky top ist das alte original. es gibt bessere mit weniger banjo-sound)



Leider habe ich keine Fotos vom Abend, da ich meine Kamera im Motel vergessen hab.
Am Sonntag haben wir uns noch Mud Island angeschaut. Man fährt mit der Monorail-Bahn auf eine kleine Insel mitten im Mississippi, auf der ein interessantes Museum sich mit der Geschichte von Memphis, Dampfschiffen und natürlich dem Bürgerkrieg beschäftigt. Unter anderem kann man ein 1.2 km langes Modell des Mississipis betrachten.



Und man ist der Brücke ins Nirgendwo noch näher.





Da die Sonne uns so erbarmungslos das Hirn zermarterte, haben wir allgemeinen Aufbruch beschlossen und uns auf die 6 Stunden Autofahrt vorbereitet.
Dann nochmal schnell den Durst des 6-Zylinders gestillt, und ab auf den Interstate Richtung Heimat (Knoxville).



Eigentlich hat sich mein Baby mit 8 Litern auf 100 km doch ganz gut benommen.
Kurz nach Nashville haben wir dann ne Pause gemacht und in einem kleinen italienischen Restaurant gegessen. Gegen 11 abends waren wir mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder zu Hause und haben uns auf die nächste Arbeitswoche gefasst gemacht.

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Nashville
So in letzter Zeit verfliegen die Tage! Unter der Woche war ich viel Biken, zweimal auf der Driving Range und abends mit ein paar Leuten aus. Endlich habe ich heute mal wieder einen ruhigne Abend zum Wäsche waschen und ausruhen. Deswegen hier mal noch einen Eintrag vom vorletzten Wochenende. Am Samstag war ich in Haw Ridge mit ein paar Kollegen Biken (mittlerweile kenn ich hier echt viele Leute mit denen ich öfters radeln gehe). Meist endet das jedoch in einem halben Rennen anstatt einer gemütlichen Radelrunde und man kriegt nichts von der schönen Gegend mit. Das einzige was ich wahrnehme sind der Hinterreifen meines Vordermannes, der Schweiss der in meinen Augen brennt und der Staub der zwischen den Zähnen knirscht. Es macht trotzdem richtig Spaß :-) !!
Am Sonntag bin ich dann nach Nashville (Hauptstadt Tennessee's) gefahren und habe mir ein wenig die Stadt angeschaut. Sie wird auch Music City USA genannt. Es gibt zum Beispiel ein Sun Record Studio zu betrachten, dass zur einen Hälfte "Museum" und zur anderen Hälfte Souvenirshop ist. Sun Records war ein record label, das unter anderem Elvis und Johnny Cash ihre ersten Verträge gab.



Auf dem nächsten Bild kann man gut erkennen, dass es ca. 100° Fahrenheit hatte, was eigentlich viel zu heiss zum Stadt anschauen war.



Im Hintergrund (auf dem oberen sowie unteren Bild) sieht man das BellSouth Building, das mit 188 Metern das höchste Gebäude in Tennessee ist. Es ist unter anderem der Sitz von Nissan Nord Amerika und wird auch als Batman Building bezeichnet. Leider ist das observation deck, wegen eines Sekbstmordes, seit ein paar Jahren geschlossen.



Mein Reiseführer hat mir dann auch noch empfoheln bei Jacks-BBQ ein gutes BBQ-Sandwich zu essen. Das wohl Beste in ganz Nashville. Ich gebe ja zu, dass das Reklameschild nicht gerade einladend ausschaut.



Aber immernoch besser als der Eingang zu ner anderen BBQ-Bude auf dem unteren Bild.



Nashville ist eine sehr schöne Stadt. Überall auf den Strassen sind Lautsprecher, die Musik spielen und massenhaft Musikgeschäfte und Bars. Da ich jetzt nicht so der Musik-/Blues-Fan bin, hab ich nach ca. drei Stunden genug von der Innenstadt gesehen und bin noch zu einer recht großen Mall im Süden von Nashville gefahren und hab noch ein paar Dollar in UT Vols Sachen (Football Team von Tennessee) investiert um für mein erstes FootballGame gut gerüstet zu sein!
Alles in allem war es ein sehr schöner Tagesausflug, wenn auch das Wetter eher mehr in Richtung am-Pool-abhängen ging.

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Mein erstes Mal...
... dass ich ein selbst konstruiertes Teil in den Händen halte. Ich habe vor einigen Wochen auf der Arbeit einen Adapter für einen Schmiernippel entwerfen sollen. Das Problem war, dass der ursprüngliche Schmiernippel (am Aussenring eines Wälzlagers für CTs) ausgerissen war und man ohne große Arbeiten (Bohren, Gewinde schneiden etc.) einen neuen einsetzen wollte. Zum einen wäre es gefährlich für das Lager (Späne könnten in die Laufbahn geraten) und zum anderen wäre es fast unmöglich am eingebauten Lager die Schmiernippelbohrung zu bearbeiten. Also habe ich eine Art Adapter der nach dem Prnzip eines Dübels arbeitet entworfen.



Man schraubt einen genormten Schmiernippel in diesen Adapter, der Schmiernippel drückt das an einem Ende konisch zulaufenden zylindrische Teil nach unten, welches das untere Ende des Adapters auseinander drückt.



Im unteren Bild sieht man das ganze zusammengebaut und halb in einem Testteil stecken. Das ganze wird mittels zwei Schraubschlüsseln montiert und hält bombenfest.



Hört sich nicht so innovativ an, aber es war schon recht aufwendig (FE-Simulationen) die genauen Maße (Wanddicke, Winkel, etc.) zu ermitteln. Ich musste mich auf die FE-Simulationen und die Pi mal Daumen berechneten Kräfte (die durch's Einschrauben des Schmiernippels das konische Teil nach unten drücken) verlassen. Es war insofern auch ein wenig heikel, da das gesamte Geraffel 1,200.- $ gekostet hat!! Es hat wirklich Spaß gemacht die Teile zu designen, in FE-Simulationen zu testen, Zeichnungen zu erstellen und einen Maschinenshop zu finden, der sie produziert. Und das Beste war dann das Päckchen mit den fertigen Teilen in den Händen zu halten. Wie Weihnachten. Nur mit dem Unterschied, dass das ein sackteueres Weihnachtsgeschenk gewesen wäre.

Ich hab es dann gleich ausprobiert und es funktionierte, Gott sei dank! Sonst hätte ich das Überstunden abfeiern vergessen können :-)

Das war die Geschichte meines ersten von A bis Z selbst entworfenen Teils. Hoffe es war einigermassen interessant.

Grüße
Sven

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Donnerstag, 16. August 2007
Juhuu und D'oh!
Das positive war heute, dass ich beim Biken den "Hill of Truth" geschafft habe. Das ist ein sehr steiler langegezogener Anstieg und heute hab ich ihn besiegt :-)
Das Negative: Ich hab's vermasselt!
Ich muss momentan immernoch einen Prototyp für den Kunststoff-Tunnel (eine Schutzabdeckung für die CTs) beschaffen. Wir wollen wegen Kosten etc. auf Plastik umsteigen. Zuerst hab ich mit verschiedenen Händler wegen PVC telefoniert und auch schon ein paar Proben bzgl. Fügenähte etc. bekommen. (Der Tunnel muss nämlich perfekt wie aus einem Stück aussehen!!). Dann meinte mein Supervisor ich soll auf ABS umsteigen antatt PVC. Jetzt wollen wir doch lieber Kydex. Das Problem mit Kydex (eine spezielle PVC-Abart) ist, dass man es nur in kompletten 20 sheet Paketen bestellen kann (Kosten ca. 2.000 $). Wir brauchen aber nur eines (und auch noch in zwei verschiedenen Dicken) um es erst einmal zu testen. Das Problem ist auch, dass es in den Dicken die wir brauchen (extrem dünn) hat es niemand auf Lager um uns ein einzelnes zu verkaufen.
Ich habe mit einen der lokalen Kydex-supplier telefoniert und er meinte sein Kydex-Vertreter sei momentan in der Stadt und ob ich nicht zum Lunch mitkommen möchte um detailliertere Sachen zu diskutieren. Und was hab ich Idiot gemacht. Ich sagte (auf Englisch natürlich :-) ): "Hmm ich bin nur der Praktikant." Ich dachte, dass für detailliertere Informationen ich nicht genügen würde und ausserdem hatte ich noch ein anderes Projekt (eine Zeichnung für ein Gehäuse) fertig machen müssen, da ich es für eine quote abschicken musste. Schön bescheuert! Hab mir somit mein erstes Geschäftsessen durch die Lappen gehen lassen!!! Jedenfalls kamen dann die zwei Herren (einer von der supplier-Firma und der andere von der Kydex-Hersteller-Firma) am Nachmittag zu mir in die Firma. Ich habe mit ihnen die gesamte Situation diskutiert. Warum nicht PVC. Welche Probleme wir hatten. Was unsere Ziele sind etc..... War so ein richtig schönes Meeting im Foyer mit Kartentauschen und diesem ganzen Kram. Das Ergebnis von diesem Gespräch war, dass sie uns drei verschieden dicke Kydex-sheets kostenlos zusenden um uns die verschiedenen Tests zu ermöglichen. Da wir nur eine sehr geringe Stückzahl des Tunnels fertigen wuerden (wenn überhaupt) werden sie da kein großes Geschäft machen. Aber es ging auch wohl eher darum bei Siemens im Gespräch zu sein, da sie auch andere Arten von Kunststoff vertreiben.
Bottom Line:
Bin heute zwar um mein Geschäftsessen gekommen, hab aber immerhin drei kostenlose Kydex-Sheets für Siemens besorgen können.
Und was lernen wir daraus:
Immer frech nach vorne stürmen und hier schreien wenn's kostenloses Futter gibt :-) (mal schauen ob ich das wirklich so in Zukunft mache)
Hab mich dafür dann bei den Resten eines anderen Meetings bei Siemens bedient :-)

Wie ihr seht macht mir die Arbeit hier recht Spaß. Ich habe relativ viel Eigenverantwortung und ich habe auch unterschiedliche Arten von Arbeiten zu tun.

Aber das soll's gewesen sein von der Arbeit.
Leider mal ein Beitrag ohne Bilder, aber hoffe Ihr hattet trotzdem Spaß ihn zu lesen.

Grüße
Sven

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Mittwoch, 15. August 2007
Charleston, SC
Charleston ist nicht nur ein Tanz, es ist auch eine Stadt in South Carolina. Genauer gesagt, ist dieser Tanz nach dieser Stadt benannt. Es ist eine der schönsten Städte, die ich gesehen habe (neben Erlangen und Römershofen natürlich). Aber erstmal von Anfang an.
Unter der Woche hatte ich die Idee mal nach Charleston zu fahren und mir die Stadt ein wenig anzuschauen. Sebastian hatte auch Lust und Babsi aus Österreich haben wir auch noch mit an Bord genommen. Dazu kam dann noch ein zweites Auto, das mit zwei weiteren Österreichern und zwei Franzosen gefüllt war. Nach ca. 6,5 Stunden Fahrt Samstag Morgen, waren wir endlich im schönen Charleston.



Es ist sehr berühmt für seine alten Häuser, die das gesamte Bild der Innenstadt prägen.



Genauso wie die schönen Häuser, gehören auch die zahlreichen Pferdekutschen einfach zu Charleston dazu.



Einst war mehr als die Hälfte der Bevölkerung Sklaven! Eine Sehenswürdigkeit ist somit auch der alte Sklavenmarkt Downtown.



Nach einer kurzen Unterhaltung mit der Rezeptionistin aus unserem Motel fand ich dann jedoch heraus, dass der Sklavenmarkt der Markt war, auf dem die Sklaven einkaufen gingen. Der Markt auf dem Sklaven gehandelt wurden, war ausserhalb der Stadt gelegen.
Der Skalvenmarkt Downtown wurde natürlich für die Touristen hergerichtet und es wird jeglicher Ramsch verkauft.



Nachdem wir den halben Samstag Downtown verbracht haben, machten wir uns auf dem Weg zum Strand. Ach ja, hab ich erwähnt, dass Charleston am Atlantik liegt? Bei 35°C war das Wasser natürlich herrlich. Von Downtown Charleston zum Strand hin, muss man eine Wasserstrasse überqueren. Dazu nutzt man nicht eine gewöhnliche Brücke, sondern die 2005 erbaute, und auch längste Schrägseilbrücke der westlichen Hemisphere (laut Wikipedia). Es ist echt ein Erlebnis über diese absolut schön designte Brücke zu fahren:





und nochmal von der Seite



Am Strand (Sullivans Island) angekommen haben wir uns natürlich gleich in die Wellen geworfen.



Ausserdem gab es auch hier viele wirklich nette Strandhäuser zu sehen.



Nach drei Stunden haben wir uns auf den Weg ins Motel gemacht. Abends sind wir alle gemeinsam in die Stadt, haben gutes Seafood genossen und ein zwei Bier in einer der vielen Bars getrunken.

Am Sonntag Morgen, gab es ein gutes Motel-Frühstück. Waffeln zum Selbermachen. Mhhhh.



Aber von Haferschleim solltet Ihr die Finger lassen, falls Ihr jemals die Gelgenheit bekommt ihn zu probieren. Ich musste den Mist echt wieder ausspucken. Yuk!!

Vormittags haben wir alle noch ein wenig die Innenstadt angeschaut und nachmittags sind Babsi, Sebastian und ich nochmal an einen anderen Strand. Das andere Auto ist schon Richtung Heimat um vorher nochmal bei einem Outletstore vorbeizuschauen. Leider haben sie dadurch den echt schönen Strand auf Isle of Palm verpasst.
Er ist etwas kommerzieller als der andere (5 $ Parking) aber dafür gibt es auch Duschen, die wir sehr gut gebrauchen konnten, da man ja schon um 11 morgens aus dem Motel muss. Der Strand war etwas belebter und vor allem sauberer.







Gegen 16 Uhr sind wir aufgebrochen und gegen 17 Uhr waren wir auf der Strasse. Mit ein wenig Bleifuss waren wir trotz einer Pause bei Subways um 23 Uhr wieder daheim in Knoxville.
Ein schönes Wochenende war wieder mal viel zu schnell vorbei. Ich könnte noch zig Bilder posten, aber der Eintrag ist schon lang genug.
Hier nochmal ein Bild der gesamten Truppe:



Zum Abschluss noch ein kleines Ratespiel:
Wer mir die Episode von Family Guy nennen kann in der folgende Szene vorkommt, bekommt eine Überraschung wenn ich wieder in Deutschland bin:
(Ich = Stewie) Denkt an eine Südstaatenszene :-)




Die Woche hat auch schon wieder gut angefangen. Der Montag ging im Flug vorbei. Montag abends war ich mit nen Arbeitskollegen auf dem Golfplatz und hab ein paar Bälle auf der Driving Range geschlagen.
Heute (Dienstag) war ich mit einem anderen Arbeitkollegen nach der Arbeit Biken. Trotz 34°C war es einigermassen erträglich, da der gesamte Trail im Wald und am Wasser ist. Es ist echt unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Nach 12 Uhr mittags am Mittwoch geht die Woche schon wieder bergab Richtung Wochenende :-)

Vielen Dank an alle die hier bis zum Ende gelesen haben! Wünsche Euch noch eine schöne Woche.

Bis zum nächsten mal!

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Vorletztes Wochenende
So mal schauen ob ich das noch zusammenbekomme. Vorletztes Wochenende war mal neben Biken endlich Grillen angesagt. Nach zwei verregneten Wochen, haben wir wieder endlich strahlenden Sonnenschein. Mit einem kleinen Gasgrill, den mir ein Arbeitskollege geliehen hat, ging's dann ab zum See. Angekommen, haben wir festgestellt, dass überall Grills rumstehen und man eigentlich nur seine Grillkohle mitbringen müsste :-) Die Gegend war echt schön und es war auch ziemlich was los.



Nach ein paar guten Steaks und Spießen haben wir uns noch einen kühlen Drink bei Sonics geholt. Sonic ist ein typisches Drive-In Dinner. Man fährt mit seinem Auto an einem Schalter hin, gibt seine Bestellung durch ein Mikrofon auf und bekommt es von einer hübschen (ok, ok, meist fetten) Bedienung auf Rollschuhen serviert.
Hier gibt es übrigens auch den berühmten Root Beer Float.



Unter der Woche war ich dann noch (neben Biken) bei den anderen Deutschen von Siemens auf einer Abschiedsfeier für Hendrik, der nur ca. 2 Monate da war. War richtig chillig am Pool, mit Burger grillen, amerikanischem Bier und Poolschönheiten. Bin deshalb auch bis halb ein geblieben. Der nächste Tag auf der Arbeit fiel dann doch schon etwas schwerer, doch ein kurzes Nickerchen am Pool nach der Arbeit, hat mich wieder munter gemacht.

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Samstag, 4. August 2007
Verrücktes Amerika für 400!
Ein amerikanisches Kultgetränk, dessen beiden Hauptzutaten Vanilleeiscreme und Root Beer sind.

Was ist ein Roat Beer Float?


Ja ihr habt richtig gehört. Ein uramerikanisches Getränk ist der Root Beer Float. Root Beer ist so ähnlich wie Cola schmeckt nur total nach Zahnpasta und in Kombination mit Vanilleeiscreme einfach schrecklich gut. Schmeckt definitv interessant!!
Gibt es übrigens auch in Kombination mit Sprite und Vanilleeis, Cola und Vanilleeis, Fanta und Vanmilleeis..... Probiert's aus! Am besten natürlich mit Root Beer.

Um auch noch ein Bild diesem Beitrag zuzufügen:






War letzten Sonntag mit zwei Arbeitskollegen (wir sind 8 Leute mit mir in der Abteilung und von denen ist die Hälfte Biker. Leider auch n paar road biker :-) ) und zwei Typen ausm Bike-Laden im Norden von Knoxville Biken. Hat sehr viel Spaß gemacht. Waren ca. 4 Stunden unterwegs. War dementsprechen gerichtet am Sonntag. Trotz, dass ich der einzige mit so nem schweren Bike und ohne Klipppedalschuhe war, konnte ich ganz gut mithalten. Am Ende gab's natürlich auch Verletzte. Einer der Typen ausm BikeLaden ist n bissl zu sehr durch ne Kurve geheizt und ausgerutscht. Eigentlich ein total harmloser Sturz. Nur beim Abfangen ist er mit seiner Hand in eine Kuhle am Boden gekommen und hat sich das Handgelenk ziemlich überdehnt. Er dachte, dass es gebrochen ist. Sein Kollege hat ihn dann ins Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Hoffe mal, dass er ok ist. Aber die Amis sind glaub ich recht gnadenlos. Logan, mein Cubicl-Nachbar, meinte, dass es eine gute Bilanz sei. 5 Leute und nur ein Sturz!!

Hab hier Donnerstag abends X-Games geschaut ("Extremsport-Olympiade": Skaten, Biken, Moto-X). Es wird live im TV übertragen, d.h. man bekommt die shocking moments live mit:

http://www.break.com/index/jake-brown-falls-over-50ft.html

Jeder der nun etwas besorgt ist: Nach ca. 5 Minuten ist er aufgestanden und rausgelaufen!! Auf den eigenen Beinen! Unglaublich.

Später beim Moto-Cross Best Trick Contest hat es dann noch einen beim Versuch einen double backflip zu zeigen ziemlich zerlegt. Aber leif alles ohne Knochenbrüche, Knockouts, etc. ab.

Um auch mal ein wenig was von der Arbeit zu erzählen:
Macht zur Zeit richtig Spaß. Habe mehrere Projekte laufen und muss auch mit den verschiedenen Lieferanten telefoneiren, was ziemlich gut klappt. Habe heute auch meine erste Präsentation gut überstanden. Hab das Gehäuse für ein paar elektronische Platinen, Konnektoren und power supplies designt. Hört sich recht simple an, war aber doch in wenig mehr als nur ne 4-eckige Box zu modellieren. Heute war eben ein design review mit der Elektronikabteilung mit 5 anderen Ingenieuren. Hat alle super hingehauen. Hab dann zur Belohnung auch mal rechtzeitig Feierabend gemacht, um Biken zu gehen. Leider hat es gerade zu regnen angefangen. Aber am WE wird's besser.
Einen perfekten Tag hatte ich am Mittwoch: Rechtzeitig von der Arbeit abgehauen, ne Stunde am Pool relaxt und die Sonne genossen, dann nach Haw Ridge zwei Stunden Biken und danch zu Kroger (Supermarkt) n leckeres Hähnchen für 4.50$ mit potato salad geholt. Mhhhhhh. Kam natürlich nicht an das ran, was Tobi B. in der E-Mail rumgeschickt hat, war aber trotzdem gut.

Hier noch ein paar interessante Daten über Knoxville bzw. Tennessee:

Mountain Dew (Erfrischungsgetränk) wurde in Tennessee erfunden.
Johnny Knoxville kommt aus Knoxville (er hätte es gedacht :-) ) und sein Vater lebt immernoch hier.
Quentin Terentino (Pulp Fiction) wurde in Knoxville geboren.
Tina Turner war ne Putze hier in Knoxville bei Sequoya Hills (ne Reichen-Gegend mitten in Knoxville)
UND das wars :-)

Wünsche meinen treuen Lesern ein gutes Wochenende. Und denen die meine Seite nicht so oft besuchen wahrscheinlich schon wieder einen guten Start in die Woche :-)

See ya!

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Samstag, 28. Juli 2007
Freakin' hilarious!
Ta ta ta ta, ta ta ta ta, tatatatata, tatatatata, TATATATA!!



Simpsons The Movie ist so genial. Ich war gestern mit Sebastian (der neue Prakitkant), Roland (ein Praktikant bei Siemens aus San Francisco) und Babsi (Holzwissenschaft-Ingenieurin aus Österreich) in Simspons - The Movie. Jeder der auch nur ein bisschen was für die Simpsons übrig hat MUSS diesen Film sehen. Entweder war ich so voller Vorfreude und hab über jeden Witz gelacht, oder es waren einfach Knüller am laufenden Band dabei!
Kinos in Amerika sind ungefähr so klimatisiert wie die Tiefkühllager eines Supermarkts und Leute applaudieren auch schonmal wenn eine gute Szene im Film vorkommt. Aber das Bild ist einfach Hammer. gestochen scharf, als ob man mitten in Springfield wäre :-)

Leider regnet es diese Woche ziemlich viel. Hoffe auf nen regenfreien Sonntag um mein Rad nochmal auszuführen.

Um den Bericht vom letzten mal noch weiterzuführen:
Wir haben uns neben RockCity auch noch Ruby Falls (ein Wasserfall, den der Entdeckser nach seiner Frau benannt hat) angeschaut. Man lief recht lange durch eine Höhle, die man mittels einen Aufzug der 50 Meter in die Tiefe rast, betritt. Es war angenehm kühl und gab einige "witzige" Sachen zu sehen:





und am Ende gab's dann den unterirdischen Wasserfall zu sehen. Die Wassermenge wird durch Regenfall bestimmt. Da sich dieser Wasserfall innerhalb eines riesen Felsen befindet, hat er keine natürliche Quelle. Es war schon ganz interessant durch die Höhle zu laufen, nur haben sie leider viel zu viel Leute reingelassen und den "Höhepunkt" (der Wasserfall) etwas zu sehr verkitscht. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht.



Danach sind wir noch mit der Incline Railway (eine der steilsten Passagierbahnen der Welt) gefahren. War im Preis der anderen zwei Tickets enthalten und war auch recht beeindruckend. Aber schaut lieber ein paar Bilder an.



Und die Aussicht vom Lookout Mountain war auch nicht schlecht.



Im Bürgerkrieg haben sie vom Lookout Mountain aus mit ihren Kanonen runtergeballert.



Schütze Ehrhardt bereit zum Gefecht!


Euch noch ein schönes Wochenende. Hoffe ihr habt trockeneres Wetter und wart nicht vom schlimmen Unwetter von vor ein zwei Wochen betroffen.

Grüße
Sven

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